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Kuriose Spielenews der letzten Woche

Die Spielewelt ist ständig in Bewegung. Wer sich ein wenig umschaut, findet dabei allerhand Kurioses. Wir haben für euch die kuriosesten Spielenews der vergangenen Woche zusammengetragen.

Dreister Battlegrounds Mobile-Klon

Erfolgreiche Spielprinzipe zu adaptieren ist nichts Neues in der Welt der Videospiele. Auch für nahezu jedes Genre und jede Spielreihe gibt es mittlerweile Ableger für mobile Plattformen. Manchmal wird allerdings nicht nur das Prinzip, sondern auch einiges mehr übernommen. Ein Beispiel hierfür wäre “Mobile Legends: Bang bang”, welches gleich noch Charaktere, Fähigkeiten und vieles mehr aus League of Legends kopiert hat.

Ähnlich scheint ein neues Spiel des Entwicklers NetEase gelagert zu sein. In dieser Woche soll ihr neues Spiel, inklusive “Terminator 2”-Lizenz, in China erscheinen. Teil des Spiels ist auch ein Battle Royale Spielmodus. Auf dem nachfolgenden Bild sieht man das Ausmaß der Ähnlichkeiten. Hier scheinen sogar ganze Assets einfach aus Battlegrounds entnommen worden zu sein.

Kurios - Battlegrounds Kopie

KI schlägt Pro-Gamer in Dota 2

Wie oft kommt es vor, dass wir uns in Videospielen über die teils trottlige KI aufregen? Häufig laufen die Bots selbst heute noch ins Nichts, treffen entweder gar nicht oder viel zu gut, stellen sich uns in den Weg oder wollen einfach nicht so wie wir. Doch künstliche Intelligenz kann auch anders und sich außerordentlich überlegt verhalten. Auf dem Dota 2 Turnier “The International” hat man einige Profispieler, darunter etwa SumaiL (bester 1v1-Spieler der Welt) oder Arteezy (Weltranglisten-Erster) gegen den OpenAI-Bot antreten lassen.

OpenAI kopiert nicht einfach die Spielweise seiner Gegner, sondern lernt wirklich aktiv dazu. Wie man Dota am besten spielt, hat sich die KI selbst beigebracht und ist dabei außerordentlich gut geworden. In einem Best-of-3 gegen Pro-Gamer Dendi brauchte es gerade einmal die ersten beiden Matches, bis der Sieger feststand: Die künstliche Intelligenz OpenAI.

In einem Interview erklärten die Entwickler, dass es ein sehr langsamer Prozess war, den Bot lernen zu lassen. Zuerst rannte die KI nur ziellos auf der Karte umher und starb an einem der gegnerischen Türmen. Über die Zeit habe sie gelernt, dass es sicherer ist defensiv zu bleiben. Durch pures Ausprobieren erlernte der Bot Taktiken und Kombos.

Verblüffende Statistiken aus Battlegrounds

Im Gespräch mit IGN haben die Entwickler von Battlegrounds einige interessante Infos und Statistiken über ihr Spiel ausgeplaudert. Seit März diesen Jahres im Early Access haben die Spieler insgesamt bereits über 26.000 Jahre auf dem virtuellen Schlachtfeld verbracht.

Das Sturmgewehre die meist benutzen Waffen sind, kann sich vermutlich jeder denken. Am unbeliebtesten sind Armbrüste und das Maschinengewehr M249. Sie verursachen gerade einmal jeden 20. Kill im Spiel. Häufiger sind Kills mit Scharfschützengewehren, jeder 12. stirbt durch solch eines. Der längste, tödliche Schuss bisher wurde über die unglaubliche Distanz von 6.766 Metern abgegeben.

Einer von vier Toden wird übrigens gar nicht durch Waffen erzielt. Die zweithäufigste Todesursache sind Roadkills, gefolgt von Granaten, Nahkampf und den Zonen. Wer denkt, die rote Zone sei nicht gefährlich, sollte sich folgendes vor Augen führen. Durch die blaue Zone (Spielbereich) starben bisher 5,4 Millionen Spieler, durch die rote (Bombenzone) immerhin ganze 4,3 Millionen.

In den 10 Millionen bisher gespielten Partien Battlegrounds legten die Spieler 2,3 Millionen Kilometer zurück, davon rund die Hälfte zu Fuß. Durchschnittlich schafft es jeder 6000. Spieler in seiner allerersten Runde den ersten Platz und damit das Chicken Dinner zu erringen. Inzwischen dürften die Werte aller Statistiken noch viel höher sein, denn die Statistiken, die IGN vorliegen reichen nur bis Mitte Juli.

Quellen: PlayNation (1), GameStar (2, 3)

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